Diskriminierung aufgrund der Weltanschauung

In einer repräsentativen Erhebung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) gaben knapp neun Prozent der Teilnehmer an, innerhalb der letzten zwei Jahre eine Diskriminierung aufgrund ihrer Weltanschauung oder Religion erlebt zu haben. Eine große Zahl Betroffener verzichtet jedoch darauf, etwas wegen ungerechtfertigter Benachteiligungen zu unternehmen.

Den unlängst veröffentlichten Ergebnissen der Erhebung zufolge bilden Diskriminierungen aufgrund der Weltanschauung oder Religion eine häufig vorkommende Benachteiligungsform. Den Untersuchungsergebnissen zufolge bilden Arbeitsmarkt bzw. Erwerbsleben den Bereich, an dem Menschen am häufigsten eine ungerechtfertigte Benachteiligung erleben. Ein Viertel aller Diskriminierungen aufgrund der Weltanschauung bzw. Religion wurde für diesen Bereich berichtet.

Anlässlich der Umfrage hatte der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) den Bericht Gläserne Wände zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen veröffentlicht. Der als PDF zum kostenfreien Download angebotene Bericht dokumentiert erstmals in umfassender Weise

Quelle: Magazin „diesseits

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