Keine übergreifende humanistische Bewegung

Der Religionswissenschaftler Stefan Schröder hat im Rahmen seiner Promotion an der Universität Bayreuth säkular-humanistische Organisationen in Deutschland untersucht und in ihrem Profil verglichen. Dabei schaute er besonders auf Eigenheiten, weltanschauliche Schnittmengen und strategische Schwerpunktsetzungen.

Er sagt, dass gegenwärtig nicht von einer übergreifenden humanistischen Bewegung in der Bundesrepublik gesprochen werden könne. Das liege weniger an weltanschaulichen Differenzen, sondern vor allem an unterschiedlichen Zielsetzungen.

Während es dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) um die Utopie einer pluralistischen Gesellschaft gehe, ziele die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) auf die Implementierung einer „Leitkultur Humanismus und Aufklärung“, die die Entwürfe einer „jüdisch-christlichen Leitkultur“ ersetzen solle. Die Umsetzung der gbs-Forderung würde ein Ende großer Teile der Praxis des Humanistischen Verbandes bedeuten, so der Religionswissenschaftler.

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