„8. Mai 1945 ist Tag der Befreiung“

So konstatierte der Bundespräsident Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985.

Vor 72 Jahren endete der 2. Weltkrieg in Deutschland und damit die Regierungszeit der NSDAP. Durch 12 Jahre nationalsozialistische Herrschaft, geprägt von Faschismus und Terror, entstand unvorstellbares und schreckliches Leid, das noch immer nachwirkt. Daher ist der 8. Mai 1945 das Datum der Befreiung von Krieg und Faschismus.

Die Gräber der Wuppertaler Bombenopfer, der Kriegsgefangenen und der polnischen und sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Norrenberg aus der Zeit des Krieges zeigen uns, dass der Schrecken und das Unrecht des Krieges keinen Halt machten vor Menschen jeglicher Herkunft und Nationalität. Auch sind sie uns ständige Mahnung, damit wir nicht vergessen, zu welchen Verbrechen Menschen fähig sind und wir wachsam bleiben für die politischen Strömungen und die politische Kultur in unserer Gesellschaft.

Diese Mahnung bleibt aktuell, da wir in Europa wieder stärker merken, dass Frieden und Sicherheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern stets angefochten bleiben.

Auch der Humanistische Verband in Wuppertal ruft auf zur

Mahn- und Gedenkkundgebung
an den Gräbern Heckinghauser Bombenopfer und polnischer und russischer Zwangsarbeiter/innen

Montag, 8. Mai, Beginn 17 Uhr
Friedhof Norrenberg, Theodor-Fontane-Straße, Wuppertal-Heckinghausen

Ansprachen
Bettina Brücher, Bürgermeisterin
Sebastian Schröder, VVN/Bund der Antifaschisten
Simon Schupetta, Pfarrer

Musikalische Begleitung: Bläserensemble Carmina venti

hier der ganze Aufruf im Wortlaut mit Unterzeichnern

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