Für ein friedliches und solidarisches Miteinander

Mahn- und Gedenkfeier am 8. Mai 2018

Vor 73 Jahren erzwangen die Alliierten das Kriegsende und das Ende der Regierungsmacht der faschistischen NSDAP in Deutschland. Viele Teilnehmer/innen und unterschiedliche Organisationen fanden zur Veranstaltung am 8. Mai auf dem Friedhof Norrenberg in Wuppertal-Heckinghausen zusammen – so auch der Humanistische Verband.

Unvorstellbares, noch immer nachwirkendes Leid sind die Folgen dieser 12-jährigen Schreckenszeit. Deshalb ist das Datum 8. Mai 1945 das Datum des Tages der Befreiung von Krieg und Faschismus.

Die Gräber der Wuppertaler Bombenopfer, der Kriegsgefangenen und der polnischen und sowjetischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Norrenberg sind Zeugnis und ständige Mahnung aus dieser Zeit.

Niemals dürfen wir vergessen, zu welchen Verbrechen Politik fähig sein kann. Nach wie vor sind Mahnung und Wachsamkeit erforderlich gegen neofaschistische und rassistische Umtriebe in dieser Gesellschaft.

Festzustellen ist auch heute

Krieg – auch mit deutscher Beteiligung – und Terror sind immer noch Mittel zur Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen überall in der Welt

Krieg ist eine der Ursachen, dass Menschen aus ihren Heimatländern fliehen, um ihr Leben zu retten

Völker und Kulturen sind von einem friedlichen und gleichberechtigten Miteinander noch weit entfernt

Intoleranter religiöser Fundamentalismus ist einer der Gründe, weswegen Menschen aus ihren Heimatländern fliehen

Die globale Wirtschaftskrise führt zu Protektionismus, nationalstaatlichem Denken und zum Abbau sozialer Errungenschaften und zwingt andere Volkswirtschaften zur sozialen Verarmung

Existenzielle Armut gehört zu den Ursachen, weshalb Menschen aus ihren Heimatländern fliehen

Neonazismus und Rassismus sind in unserem Land in verschiedenen Erscheinungsformen noch gegenwärtig und sogar in unseren Parlamenten vertreten

Neonazis und andere rechtsextreme Gruppierungen hetzen gegen Menschen, die hier Zuflucht suchen und werden immer wieder gegen sie gewalttätig


Der Humanistische Verband Wuppertal / Bergisches Land hatte diese Veranstaltung unterstützt.

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