Internationaler „Tag der Menschenrechte“

Ein Feiertag für alle!

Am 10. Dezember jährt sich die Deklaration der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum 70. Mal.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948 ist zu verstehen als eine Reaktion auf die Verbrechen des 20. Jahrhunderts, besonders auch in Deutschland und im Namen des deutschen Volkes. Der Humanistische Verband schlägt vor, diesen Tag der Menschenrechte als gesetzlichen Feiertag einzuführen.

Der 1. Artikel der Erklärung heißt „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ Damit würde zwischen allen Menschen eine starke Verbindung, was bei religiösen Feiertagen unmöglich ist, denn, Menschenrechte

  • sind nicht konfessionell gebunden,
  • sind nicht religiös gebunden, sondern für alle gleichermaßen bedeutend,
  • stehen für die Würde und die Rechte aller Menschen,
  • betreffen den Alltag der Menschen und
  • sind für alle leicht verständlich und nachvollziehbar.

Menschenrechte sind das Gegenteil von Diskriminierung und bieten für alle Glaubensgemeinschaften, Kulturen und humanistische Weltanschauungen eine verbindende Grundlage. Dies eröffnet allen gesellschaftlichen Gruppen sowie auch Einzelpersonen, sich in unterschiedlichsten Formen des Gedenkens, Feierns und Gestaltens einzubringen.

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