HVD beim Ostermarsch in Wuppertal

Der Humanistische Verband steht für Vernunft und Menschlichkeit, Toleranz und Solidarität. In diesem Sinne hat sich die Gemeinschaft Wuppertal dieses Jahr aktiv am Wuppertaler Ostermarsch am 20. April beteiligt. Anlass für den kurzfristig angesetzten Ostermarsch war die Ankündigung von der Partei „Die Rechte“ Hitlers Geburtstag zum Anlass einer Wahlkampfauftaktveranstaltung für die Europawahl zu nutzen.

Helge Lindh mit HVD Wuppertal – Foto: Köster

Dieser faschistischen und rassistischen Partei stellte sich ein breites Bündnis vor allem linker und antifaschistischer Organisationen entgegen, die in der allgemeinen Zunahme an faschistischen Gedanken und rassistischen Haltungen eine Gefahr für den Frieden in der Gesellschaft und Europa sehen. Aber es wurde auch umgekehrt betont, dass die soziale Ungleichheit eine Spaltung und einen Neid unterstützt und damit eine Radikalisierung begünstigt.

Mit Schildern wurde den ca. 3.300 Wuppertalerinnen und Wuppertalern gedacht, die während des NZ-Regimes inhaftiert und ermordet wurden. Außerdem wurde mit einer temporären Gedenkinstallation an einen amerikanischen Soldaten erinnert, der kurz vor Kriegsende im Kampf gegen den Faschismus gefallen ist. Unterstützt wurde der Ostermarsch aber auch von den Wuppertaler Bühnen und Helge Lindh (MdB, SPD), der sich schon mehrfach nicht nur im Bundestag für Toleranz und gegen rassistische Äußerungen stark gemacht hat.

Ostermarsch Wuppertal – Foto: hp.schulz

„Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ ist letztlich eine Aufgabe und bedeutet für Frieden und Toleranz einzutreten. Es ist auch immer wieder eine Aufgabe sich für humanistische Werte einzusetzen!

Ostermarsch Wuppertal – Foto: hp.schulz

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